Unsere Geschichte
1819
Ein erstes Wohnhaus
1819 wurde an unserem heutigen Standort erstmals ein Gebäude errichtet – damals noch als Wohnhaus. Es war der Beginn einer langen Geschichte, die den Standort bis heute prägt.
1845
Vom Wohnhaus zum Café
Ein Bäcker aus der Stadt eröffnete hier eine Sommerwirtschaft mit Café und verkaufte seine eigenen Backwaren. Reisende, welche im Schachen vom Zug auf Ross und Wagen umsteigen mussten, waren häufige Besucher.
ca. 1850
Der Name «Schützen» entsteht
Der Name «Schützen» geht auf die Schiessanlagen im Aarauer Schachen zurück. Schon damals war der Schachen ein Ort der Begegnung – für Schützen, Besucher und die Aarauer Bevölkerung.
1857
Der Bahntunnel entsteht
Mit dem Bau des 463 Meter langen Bahntunnels unter dem Schanzhügel veränderte sich die Umgebung nachhaltig. Das Westportal des Tunnels befindet sich bis heute unmittelbar neben dem Gasthof zum Schützen.
1897
Militärkantine im Schachen
Die ehemalige Sommerwirtschaft wurde zur Kantine für das Militär umgenutzt. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs diente das Gebäude den Truppen im Aarauer Schachen.
1937
1937 entstand das heutige Hauptgebäude des Gasthofs zum Schützen. Bis heute prägt es das Erscheinungsbild unseres Hauses, es ist noch immer ersichtlich.

bis 1993
Kantine der Firma Kern
Über viele Jahre diente das Haus als funktionaler Ort für die Verpflegung, unter anderem als Firmenkantine der weltbekannten Firma Kern AG. Kein klassisches Restaurant, sondern ein Ort für den Alltag.
Im Bild ist Familie Schneider in der Kern-Katine zu sehen.

1993
Beginn des Gasthofes – Ein mutiger Schritt
Als Ruth und „Hausi“ Schneider den Schützen übernehmen, ist der Betrieb weit entfernt vom heutigen Treffpunkt im Aarauer Schachen. Das ehemalige Kantinenlokal der Firma Kern war ein eher einfacher Betrieb ohne klare Identität, den zuvor bereits mehrere Parteien erfolglos geführt hatten.
Trotz dieser schwierigen Ausgangslage wagten die Schneiders den Schritt. Erfahrung brachten sie bereits mit: Vor dem Schützen führten sie während sieben Jahren das Hotel Seerose in Meisterschwanden und anschliessend drei Jahre das Hotel Aarehof in Wildegg.
Mit viel Einsatz, einem feinen Gespür für Gastfreundschaft und klaren Vorstellungen begannen sie, den Schützen Schritt für Schritt neu aufzubauen. Schon im ersten Jahr konnten sie die Umsatzerwartungen deutlich übertreffen – die Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf.

1993 — 2013
Kontinuierlicher Aufbau – Der Schützen als Treffpunkt für alle
Zwischen 1993 und 2014 entwickelte sich der Schützen stetig weiter. Aus dem ehemaligen Kantinenlokal entstand Schritt für Schritt ein vielseitiger Betrieb mit Restaurant, Banketten, Caterings und einem Treffpunkt weit über Aarau hinaus.
Ruth und „Hausi“ Schneider investierten laufend in den Ausbau des Hauses – unter anderem in Restaurant, Küche, Terrasse und Infrastruktur – und entwickelten den Schützen mit viel persönlichem Einsatz kontinuierlich weiter. Parallel dazu wuchs auch das Team stark: Aus anfangs rund 16 Mitarbeitenden wurde über die Jahre ein grosser Betrieb mit heute rund 120 Festangestellten und zahlreichen Aushilfen.
Was den Schützen bis heute besonders prägt, ist die aussergewöhnlich tiefe Fluktuation. Viele Mitarbeitende sind dem Haus seit Jahren, teils sogar seit Jahrzehnten verbunden – und genau das spüren auch die Gäste.

2013
Waldhaus Gehren stösst zur Schützen-Familie
Seit 2013 gehört auch das Restaurant Waldhaus Gehren in Erlinsbach zum Schützen. Mit dem zusätzlichen Standort wächst der Betrieb weiter und erweitert sein Angebot um einen besonderen Ort mitten im Grünen.

2014
Die nächste Generation übernimmt
2014 übernehmen Manuela Schmid, ihr Bruder Peter Schneider und seine Frau Magali den Schützen in zweiter Generation. Trotz ihres vergleichsweise jungen Alters tragen sie von Beginn an grosse Verantwortung: Der Schützen ist längst zu einem bedeutenden Betrieb mit Restaurant, Caterings, Banketten und einem grossen Team gewachsen.
Dank ihrer fundierten Ausbildung und vielseitigen Erfahrung in Hotellerie und Gastronomie gelingt es ihnen, den Betrieb mit neuen Ideen weiterzuführen, ohne den Charakter des Hauses zu verändern.
Während die nächste Generation zunehmend Verantwortung übernimmt, bleiben Ruth und „Hausi“ Schneider weiterhin eng mit dem Schützen verbunden und unterstützen den Betrieb im Hintergrund und kümmern sich liebevoll um das Wohl der 6 Enkelkinder.

heute
Längst mehr als ein Gasthof
Heute ist der Schützen weit mehr als ein klassischer Gasthof. Neben Restaurant und Hotel sind über die Jahre auch ein grosser Cateringbereich, Bankette, Feiern sowie das Waldhaus Gehren zu wichtigen Standbeinen geworden. Was einst als einfaches Kantinenlokal begann, hat sich zu einem vielseitigen Betrieb mit weit über Aarau hinausreichender Ausstrahlung entwickelt.
Gerade der Cateringbereich hat sich in den vergangenen Jahren stark etabliert und prägt den Schützen heute wesentlich mit. Gleichzeitig entwickelt sich auch das Haus selbst stetig weiter – mit neuen Angeboten, modernen Räumen und einem Auftritt, der besser widerspiegelt, was der Schützen heute ist: kein traditioneller Gasthof im alten Sinn, sondern ein lebendiger Gastgeberbetrieb mit vielen Facetten.
Trotz aller Weiterentwicklung bleibt dabei das Wichtigste erhalten: die Nähe zu den Gästen, ein eingespieltes Team und die unkomplizierte Art, Menschen zusammenzubringen.

